Stadtentwicklung / Städtebauförderung

Die Städte in Deutschland, ihre Zentren und Quartiere erfüllen für die dort lebenden und arbeitenden Menschen die unterschiedlichsten Funktionen, z.B. als Wohn- und Lebensräume, als Versorgungszentren, als Erholungsorte oder als Orte des Zusammenlebens und der Integration. Allerdings kann es unterschiedliche Probleme geben, die eine optimale Entwicklung an diesen Orten verhindern können, wie etwa städtebauliche oder soziale Missstände. Die städtebaulichen Bedarfe unterscheiden sich einerseits zwischen den Städten und Regionen, andererseits aber auch innerhalb einer Stadt bzw. eines Ortes. Die Programme der Städtebauförderung greifen die unterschiedlichen Herausforderungen auf, die sich aus einer sozial, wirtschaftlich, demografisch und ökologisch nachhaltigen Stadtentwicklung ergeben.

Ziele der Städtebauförderung:

  • Stärkung von Innenstädten und Ortszentren in ihrer städtebaulichen Funktion, auch unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes
  • Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen in von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten betroffenen Gebieten, wie z.B. Wohnungsleerstand oder Brachflächen in Innenstädten, insbesondere von Industrie-, Konversions- und Bahnflächen
  • Städtebauliche Maßnahmen zur Behebung sozialer Missstände

Zur Verwirklichung dieser Förderziele hat der Bund folgende Programme aufgesetzt:

  • Lebendige Zentren - Erhalt und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne
  • Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten
  • Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere gestalten

 

(Quelle: https://www.staedtebaufoerderung.info/DE/Programme/programme_node.html,

https://www.staedtebaufoerderung.info/DE/Startseite_node.thml)

 

Voraussetzung für den Erhalt von Städtebauförderungsmitteln sind per Beschluss des Stadtrates festgelegte Sanierungsgebiete.

 

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